Beurkundung

Dem Notar sind eine Vielzahl von wichtigen Rechtsgeschäften als Beurkundungszuständigkeiten zugewiesen. Erklärungen der Beteiligten sind hier nur wirksam, wenn sie vor dem Notar beurkundet wurden. Neben dem Grundstücksrecht (Grundstückskaufverträge, Übertragungsverträge, Vorweggenommene Erbfolge, Stellung von Sicherheiten, Vorkaufsrechte, Wegerechte etc.) liegen die Beurkundungszuständigkeiten im Bereich der Gründung von Gesellschaften, deren Umstrukturierung und des Unternehmenskaufs, im Familienrecht (insbesondere Ehe- und Scheidungsvereinbarungen), im Erbrecht (Testament, Erbvertrag, Erbscheinsantrag, Erbausschlagung) sowie im Bereich der Kaufverträge über Schiffe. Ebenso ist es in vielen Fällen erforderlich, eidesstattliche Versicherungen abzugeben (Verlust wichtiger Dokumente, Antrag auf Erteilung eines Erbscheins oder eines Testamentsvollstreckerzeugnisses). Der Notar kann vollstreckbare Titel schaffen und zwar nicht nur über Zahlungs-, sondern auch über alle anderen Ansprüche (Ausnahme: Räumung von Wohnraum und Abgabe von Willenserklärungen). Über die notarielle Urkunde wird der Gläubiger in die Lage versetzt, sofort seinen Anspruch ohne gerichtliche Inanspruchnahme vollstrecken zu können.

Vor der Beurkundung führen wir einen Besprechungstermin durch, übersenden den Beteiligten einen Entwurf und stehen für Nachfragen zur Verfügung. Ein Besprechungstermin kann jederzeit mit dem Sekretariat vereinbart werden. Nachdem der von uns erstellte Entwurf von den Beteiligten geprüft ist, ist ein Beurkundungstermin auch kurzfristig möglich.